Döbern
Amt Döbern Land
Forster Str. 8, 03159
Döbern Tel: 035600/3687-
0, Fax: 035600/3687-15
Forst / Lausitz
Zu den größeren
Städten und
Gemeinden im
Umland von
Tschernitz gehören
Forst (Lausitz) 16 km
nördlich,
Spremberg
Hoyerswerda 30 km
westsüdwestlich,
Spremberg 16 km
westlich
Cottbus
Bautzen 46 km
südsüdwestlich,
Cottbus 27 km
westnordwestlich
Döbern
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Warnung Camper vor Fahrzeug-Einbrüchen in Schweden-Ferien
Mehrere Länder warnen vor Fahrzeugeinbrüchen in Süd- und Westschweden. Besonders gefährdet sind Reisende, die auf
Rastplätzen oder Autobahnparkplätzen übernachten.
Darum gehts
•
Camper, die in Schweden auf Autobahnparkplätzen übernachten, sind vermehrt Ziel von Überfällen und Einbrüchen.
•
Das EDA, das österreichische Aussenministerium und das deutsche Auswärtige Amt warnen gleichlautend vor den Risiken.
•
Sie empfehlen, bewachte Stellplätze zu nutzen, Wertsachen zu verstecken und Dokumente getrennt aufzubewahren.
Dichte Wälder, fast 100'000 Seen und 30 Nationalparks: Schweden ist bekannt für seine schöne Natur und vor allem in den Sommermonaten ein beliebtes
Reiseziel von Campern. Denn dort gilt das sogenannte Jedermannsrecht: Zelten in der Wildnis ist jedem erlaubt. Auch mit dem Camper ist das zumindest
für eine Nacht an vielen Orten möglich.
Doch Camper sollten derzeit besonders vorsichtig sein. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) schreibt in der aktuellen
Information zu Schweden, dass insbesondere im Süden des Landes in der Region rund um Malmö wiederholt Überfälle auf Personen gemeldet wurden,
die in ihren Fahrzeugen auf Autobahnparkplätzen übernachtet haben.
Zwar bleibt Schweden ein grundsätzlich sicheres Ferienland. Das österreichische Aussenministerium stuft Schweden aktuell mit Sicherheitsstufe zwei ein
und damit noch weit von der höchsten Stufe vier entfernt. Doch auch Österreich und das deutsche Auswärtige Amt warnen ausdrücklich vor Einbrüchen
und Überfällen bei Übernachtungen im Auto, Wohnmobil oder Wohnwagen.
Hier solltest du aufpassen
Das österreichische Aussenministerium rät zur Vorsicht bei Übernachtungen auf Autobahnparkplätzen, Rastplätzen, Parkanlagen entlang stark befahrener
Routen und teilweise sogar auf offiziellen Campingplätzen, insbesondere in Süd- und Westschweden.
Das deutsche Auswärtige Amt nennt keine konkreten Gefahrengebiete. Das Portal Promobil.de schreibt, wo es in der Vergangenheit öfter zu Einbrüchen und Diebstählen kam. Besonders
gefährdet seien Fahrzeuge, in denen Wertgegenstände sichtbar liegen oder in denen Reisende übernachten.
•
Die Regionen rund um die grossen Häfen in Malmö und Trelleborg: Dort kommen viele Camper mit der Fähre an.
•
Rast- und Parkplätze bei der Reiseroute E6 entlang der Westküste in Richtung Norwegen oder Nordschweden.
•
Region Göteborg: Vergangenen Sommer registrierte die schwedische Polizei rund 15 Fahrzeugeinbrüche innerhalb weniger Wochen.
•
Fyrbodal und Älvsborg: mehrere Einbrüche in Fahrzeuge auf Stell- und Campingplätzen sowie in Rastanlagen.
•
Göteborg und Lund: In Camping- und Reiseforen sowie Polizeimeldungen häufen sich Berichte über Einbrüche in Fahrzeuge.
Das sollten Camper laut dem deutschen Auswärtigen Amt beachten
•
Bewachte Camping- und Stellplätze nutzen
•
Fahrzeug besonders nachts zusätzlich mechanisch oder elektronisch sichern
•
Wertsachen verstecken, zum Beispiel durch Zusatzschlösser, Alarmanlagen und Spanngurte
•
Dokumente getrennt an verschiedenen Orten aufbewahren und Kopien anlegen
•
Möglichst bargeldlos bezahlen
Das österreichische Aussenministerium empfiehlt ausserdem die Auslandsservice-App und die kostenlose
Reiseregistrierung. Das könne helfen, Reisende und Notfallkontakte im Ernstfall rascher zu erreichen.
Gefahr auch in Schwedens Städten
Die drei Aussenämter warnen zudem vor einer hohen Kriminalitätsrate in den Städten Malmö, Stockholm und Göteborg.
Neben Taschendiebstählen gibt es in bestimmten Vierteln auch die Gefahr von gewalttätigen Auseinandersetzungen
zwischen kriminellen Banden, teils unter Einsatz von Schusswaffen, schreibt das EDA. Es empfiehlt, sich vor Ort –
beispielsweise im Hotel oder bei ortskundigen Kontaktpersonen – zu erkundigen, ob es Gegenden gibt, in denen insbesondere abends und nachts besondere Vorsicht geboten ist.
Die «Bild» verweist allerdings auf eine Entspannung der Lage. Zwischen Januar und Mai 2026 registrierten die schwedischen Behörden 37 Schiessereien. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres
waren es noch doppelt so viele.
Das EDA warnt weiter vor Terrorgefahr an belebten
Orten wie Restaurants, Sportveranstaltungen und öffentlichen Versammlungen. Der schwedische Sicherheitsdienst SÄPO
senkte die Terrorwarnstufe aber Anfang des
vergangenen Jahres von vier auf drei von insgesamt fünf Stufen.