Döbern
Amt Döbern Land
Forster Str. 8, 03159
Döbern Tel: 035600/3687-
0, Fax: 035600/3687-15
Forst / Lausitz
Zu den größeren
Städten und
Gemeinden im
Umland von
Tschernitz gehören
Forst (Lausitz) 16 km
nördlich,
Spremberg
Hoyerswerda 30 km
westsüdwestlich,
Spremberg 16 km
westlich
Cottbus
Bautzen 46 km
südsüdwestlich,
Cottbus 27 km
westnordwestlich
Döbern
Amt Döbern Land
Forster Str. 8, 03159
Döbern Tel: 035600/3687-
0, Fax: 035600/3687-15
Forst / Lausitz
Zu den größeren
Städten und
Gemeinden im
Umland von
Tschernitz gehören
Forst (Lausitz) 16 km
nördlich,
Spremberg
Hoyerswerda 30 km
westsüdwestlich,
Spremberg 16 km
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©Webgestalter & Studio VideoWeb Tschernitz
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Das Aus für die Glasmanufaktur in
Tschernitz (Spree-Neiße) ist besiegelt.
Wie der Insolvenzverwalter dem rbb
auf Anfrage mitteilte, hat sich für den
letzten europäischen Solarglas-
Produzenten kein neuer Investor
gefunden.
Schifffahrt auf dem Alten Rhein
eingestellt
Doch nicht nur der Lac des
Brenets ist von der
anhaltenden Trockenheit
betroffen. Auch der Alte Rhein
war vor einigen Tagen wegen
des tiefen Wasserstandes nicht
mehr für Schiffe befahrbar.
«Boote, deren Tiefgang mehr
als 1,40 bis 1,45 Meter beträgt,
können den Alten Rhein
aktuell nicht mehr befahren»,
erklärte vor rund zehn Tagen
Felix Schwärzler, Präsident
des Yachtclubs Wetterwinkel
in Gaissau (A), direkt an der
Grenze zur Schweiz.
Bürgermeister enttäuscht
Es habe sich niemand mehr gemeldet, der in Tschernitz Glas produzieren wollte und das auch finanziell hätte umsetzen können, so der
Insolvenzverwalter weiter. Seit einiger Zeit werde nun versucht, das Anlagevermögen, also Maschinen und Anlagen, sowie das Grundstück
bestmöglich zu verwerten.
Der Bürgermeister von Tschernitz, Frank Zeißler (parteilos), zeigte sich auf rbb-Nachfrage enttäuscht. Er hoffe, dass der Betrieb nicht zerstückelt
werde und eine Brache mitten im Ort zurückbleibe.
Bauernaufstand von 1790
Karl Stülpner Das Bataillon
Sachsen gegen Ende des 18.
Jahrhunderts. In den Wäldern
tummeln sich Rehe und Hirsche,
Hasen und Wildschweine. Die Jagd
in den gräflichen Forsten ist jedoch
ein Privileg der Obrigkeit, das
leckere Wildbret vorwiegend für
adlige Gaumen bestimmt.
Karl Stülpner, eigentlich Carl Heinrich
Stilpner, (* 30. September 1762 in
Scharfenstein; † 24. September 1841
ebenda) war ein erzgebirgischer Soldat,
Wilderer, Schmuggler, Fabrikant und
Lebenskünstler.
Angriffe auf Schafe und Hühner
Wölfe sorgen in Tschernitz, Klein Düben, Jämlitz, Wolfshain, Groß Düben , Kromlau und Weskow bei Spremberg für
Verunsicherung.
Nach Angriffen auf Schafe und Hühnern, schauen die
Einwohner sehr besorgt auf diese
Vorfälle, anders die Experten!
Raubtiere sorgen in Spree-Neiße für Schlagzeilen. Im Amt
Döbern-Land hat es innerhalb weniger
Wochen, drei Angriffe von Wölfen auf Nutztiere, darunter
zwei Schafe, gegeben. Zuletzt hat sich ein
ausgewachsener Wolfsrüde über Hühner hergemacht.
Am helllichten Tage holte sich der Räuber das Federvieh, als
die Hühner draußen herumliefen. Sieben
Tiere blieben auf der Strecke. Der Rüde machte sich
schließlich wieder unbehelligt vom Acker.
Die Einwohner in Tschernitz sind nach diesen Vorfällen
wegen der Häufigkeit verunsichert. Auch
in Weskow (Stadt Spremberg) gibt es eine solche
Verunsicherung, weil ein Wolf auf ein
eingezäunten Grundstück aufgetaucht ist.
Wie das Rathaus in Spremberg das
Thema Wolf sieht
In Spremberg ist das Rathaus auf das Thema sensibilisiert.
So zumindest nach den Worten des
stellvertretenden Bürgermeisters Frank Kulik. „Das Thema Wolf kommt bei uns in der Ordnungsbehörde an." Allerdings bittet er darum, jede
Wolfssichtung unverzüglich weiterzugeben. Nur wenn die Informationen fließen, könne sichergestellt werden, „dass sie an den richtigen Stellen
ankommen", erläutert er. Kulik spricht von einem internen Verfahrensweg der Verwaltung. Der sichert, dass jede Information schnell an den
zuständigen Stellen ankommt.
Es gibt Informationsblätter für die Bürger, wie sie sich in dem Fall verhalten sollten. Jeder Einzelfall wird bewertet. „Allerdings sind wir nicht Herr
des Verfahrens, wenn es sich um einen Problem-Wolf handelt", sagt er. Ein solcher Wolf zeigt ein für ein Raubtier untypisches Verhalten und gibt
dies an seinen Nachwuchs weiter. Als Erstes wird in einem solchen Fall zur Vergrämung (mit was soll man die Wölfe vergrämen??) gegriffen, um
das Tier von so einem Verhalten abzubringen.
„Wir sind nicht Herr des Verfahrens, wenn es sich um einen Problem-Wolf
Frank Kulik; Vize-Bürgermeister von Spremberg
Das Rathaus in Spremberg setzt auf Information: Nach einer Veranstaltung im vergangenen Jahr zieht Spremberg auch in diesem Jahr in
Erwägung, erneut eine Zusammenkunft zum Thema Wolf anzusetzen, hat der stellvertretende Bürgermeister angekündigt. Aus dem Ortsteil
Weskow von Sellessen und auch aus der Slamenener Ziegelei gibt es Meldungen über Wolfssichtungen. Diese Siedlungen grenzen an das große
Waldareal, das sich, lediglich unterbrochen von der Spree, bis zum Tagebau Mochten und bis nach Boxberg in Sachsen erstreckt.
Wolfssichtungen sofort weitermelden-hier Kontaktdaten Wer einen Wolf sieht, sollte umgehend Ort und Zeit melden. Telefon: 0172/5155856
(WhatsApp-fähig, 2 Stunden, auch an Sonn- und Feiertage)
Per E-Mail erfolgt die Meldung an wolfsmanagement@wild-vet.de Die Hotline für Schadensmeldungen im Zusammenhang mit einem Wolfsangriff
ist unter der Telefonnummer 0172/5641700 zu erreichen.
Das sagt der Wolfsbeauftragte zur
aktuellen Situation?
Der Wolfsbeauftragte Andrè Pfeiffer bekommt die
Wolfssichtungen und alle anderen Informationen im Zusammenhang
mit
dem Räuber aus der Region auf den Tisch. Wegen der Häufigkeit m
Tschernitz macht er sich allerdings aktuell keine große Sorgen. Das
Problem sei menschengemacht, sagt er.
Gegenüber, seinen Tieren habe der Halter eine
Sorgfaltspflichtverletzung gemacht, so
Andre
Pfeiffer weiten wenn die Räuber „gelernt" haben, wie einfach sie
sich
Futter holen können, dann kommen sie wieder. Und das nicht nur
einmal. Bis sie schließlich zum Problem werden. Nämlich genau dann,
wenn sich die Wölfe an den Menschen gewöhnen ( da
sie keine Mittel haben wie sie die Wölfe vor der
Gewöhnung abbringen )können.
So schätzt der Ortsbürgermeister von Tschernitz die Lage ein
Frank Zeißler ist ehrenamtlicher Bürgermeister in Tschernitz. Er registriert eine Zunahme von Aktivitäten des Räubers im Ort. „Die Vorfälle
häufen sich in den vergangenen Wochen", sagt er.
Vor einem halben Jahr etwa habe er ein Video gesehen. Auf dem waren sieben Wölfe im Ort unterwegs, berichtet er.
Tschernitzer gehen nicht mehr gern mit Hund in den Wald. Sie fürchten, auf ein Rudel zutreffen. ,,Ich glaube schon, dass alle mit den Wölfen leben
können, wenn die Tierpopulationen im Wald auf normalem Niveau liegen", sagt der Ortsbürgermeister. Nach den Jahren der stark
grassierenden Schweinepest sieht Frank Zeißler allerdings nicht eine Normalität in den Beständen. „Es gibt weniger Wild, bestätigen mir die
Jäger" sagt er. Das wirke sich auch auf das Verhalten des Räubers aus.
Wolfsvideo aus Niedersachsen zeigt "unnatürliches" Wolfsverhalten Tiere auf Picknickplätzen
FINSTERWALDE Ein Rudel von fünf Wölfen kommt aus
dem Wald heraus. Die Tiere nähern
sich einem Traktor, der auf dem Feld steht. Sie gucken
neugierig nach dem Fahrzeug, in
dem der Fahrer sitzt. Der Traktorist filmt das vor seinen
Augen vorüberziehende Wolfsrudel
mit seinem Handy. Das Video ist im Elbe-Elster-Kreis
aufgenommen worden.