Döbern
Amt Döbern Land
Forster Str. 8, 03159
Döbern Tel: 035600/3687-
0, Fax: 035600/3687-15
Forst / Lausitz
Zu den größeren
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Umland von
Tschernitz gehören
Forst (Lausitz) 16 km
nördlich,
Spremberg
Hoyerswerda 30 km
westsüdwestlich,
Spremberg 16 km
westlich
Cottbus
Bautzen 46 km
südsüdwestlich,
Cottbus 27 km
westnordwestlich
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Pleite in Tschernitz überschattet
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Strukturwandel Der Start des Net Zero
Valley Lausitz für neue
Schlüsseltechnologien der
Energiewende fällt mit der Insolvenz
der letzten Solarglasfabrik Europas
zusammen. Das nagt am Ruf der
Sonderwirtschaftszone.
Flankiert von zwei Schiffen der
russischen Marine hat die 100-
Millionen-Jacht die Ostsee
durchquert. Als Ziel soll das
Schiff, das nach Einschätzung
von Experten Wladimir Putin
gehört, Istanbul haben.
In Spanien: WM-Feier endet tragisch: 13-Jähriger kommt ums Leben
Nach Spaniens WM-Triumph stürzt in Ciudad Rodrigo ein Brunnen ein. Ein 13-Jähriger stirbt, drei weitere Personen werden schwer verletzt.
Darum gehts
•
Bei Feierlichkeiten zum WM-Titel Spaniens ist in Ciudad Rodrigo ein Brunnen eingestürzt.
•
Ein 13-Jähriger kam ums Leben, drei weitere Personen wurden schwer verletzt.
•
Der Vorfall ereignete sich um 00.33 Uhr, als eine Menschenmenge den Brunnen Árbol Gordo besetzte und ein Stein auf das Opfer stürzte.
Lionel Messi ist entthront, Spanien hat sich zum zweiten Mal zum Fussball-Weltmeister gekrönt. Die Iberer gewannen den Final in East Rutherford
hochverdient mit 1:0 nach Verlängerung gegen die offensiv
harmlosen
Südamerikaner. Deren Traum von der Titelverteidigung ist
geplatzt. Superstar
Messi war im Endspiel so gut wie kein Faktor.
Inmitten der riesigen Freude der Spanier gibt es jedoch nun
eine Tragödie. Ein
13-Jähriger ist ums Leben gekommen, drei weitere
Personen wurden
schwer verletzt, nachdem während der Feierlichkeiten zum
WM-Titel der
Brunnen an der Glorieta del Árbol Gordo in Ciudad
Rodrigo in der
Provinz Salamanca eingestürzt war.
Stein stürzte auf das Opfer
Während sich eine Menschenmenge im Innern des
Brunnens Árbol
Gordo befand und den Triumph Spaniens feierte, gab ein
Teil der
Konstruktion unter dem Gewicht der vielen Personen nach.
Dabei stürzte ein
Stein auf das Opfer.
Wie der Notfalldienst mitteilte, ereignete sich der Vorfall
um 00.33 Uhr. Zu
diesem Zeitpunkt gingen in der Einsatzzentrale mehrere
Anrufe ein, in denen
gemeldet wurde, dass der Brunnen über einigen der vor Ort
versammelten
Personen eingestürzt sei.
Aus dem All: «Absurder Plan»: EU will Temposünder automatisch ausbremsen
Der Tempowarner ist bereits obligatorisch in Neuwagen. Jetzt prüft die EU ein System, das bei zu schnellem Tempo eingreift. Kritiker warnen vor einem «Big-
Brother-Szenario».
Darum gehts
•
Die EU prüft, ob neue Autos künftig per Satellit automatisch abgebremst werden, sobald sie in eine Zone mit tieferem Tempolimit
fahren.
•
Das System würde die Motorleistung automatisch reduzieren; ein kurzfristiges Übersteuern durch den Fahrer wäre aber möglich.
•
Kritiker wie der britische Politiker Richard Holden warnen vor einem «Big-Brother-Szenario» und der Gefahr durch
Hackerangriffe.
Die EU will den Strassenverkehr sicherer machen. Seit 2024 sind deshalb in neu zugelassenen PKW und leichten Nutzfahrzeugen
mehrere Assistenzsysteme wie der Tempowarner Pflicht. Seit diesem Juli gelten verschärfte Vorgaben. So ist jetzt auch vorgeschrieben, dass das eigene
Fahrzeug das Fahrverhalten und Bedienmuster mithilfe von Kameras analysiert. So kann das Auto beispielsweise Alarm geben, wenn der Blick zu lange von
der Windschutzscheibe abgewendet ist.
Das könnte aber erst der Anfang sein. Die EU prüft laut Berichten bereits den nächsten Schritt bei der Geschwindigkeitsüberwachung. So sollen neue Autos
künftig aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen und das Tempo selber regeln können, statt nur einen Warnton zu geben.
Neuwagen sollen ihre Position per Satellit, Mobilfunk und Verkehrszeichen erkennen, wie die «Autobild» schreibt, also aus dem All. Registriert das System,
dass das Fahrzeug in eine Zone mit niedrigerem Tempolimit fährt, soll es die Motorleistung automatisch reduzieren und den Wagen damit zwingen,
abzubremsen.
Nur noch so schnell, wie die EU will?
Zwar soll es weiterhin möglich sein, dass ein Fahrer oder eine Fahrerin kurzfristig eingreifen und übersteuern kann, etwa zum Ausweichen oder
Überholen. Langfristig wäre ein schnelleres Tempo als erlaubt aber nicht mehr möglich. Dauerhaft könnte das Auto in Zukunft also nur noch so
schnell fahren, wie es die EU will.
Doch für die Idee gibt es bereits heftige Kritik. Brian Gregory von der Alliance of British Drivers spricht gegenüber dem «Telegraph» von einem
«absurden Plan». Er findet, Unfälle würden dadurch nicht verhindert, entscheidend seien Aufmerksamkeit und Fahrkönnen. Der britische
Oppostionspolitiker Richard Holden von der Conservative Party warnt vor einem «Big-Brother-Szenario». Er befürchte die Gefahr durch Hacker oder
feindliche Staaten, die das System aus der Ferne missbrauchen könnten.
Die EU-Kommission betont allerdings, dass noch nichts entschieden sei. Die Gespräche befinden sich laut einem Sprecher in einem sehr frühen
Stadium. Bei den Plänen handle es sich lediglich um Gedankenspiele zu möglichen Massnahmen.
Überhöhte Geschwindigkeit ist die häufigste Unfallursache. Doch ob die von der EU geprüfte Technik das richtige Mittel für mehr Sicherheit ist, ist
unklar. Eine Untersuchung der britischen Forschungsorganisation Thatcham Research ergab, dass der heutige Geschwindigkeitsassistent in etwa
jedem vierten Fall geänderte Tempolimits nicht korrekt erkennt.
A1 Die EU sorgt für Aufregung mit einem Plan, bei dem Fahrzeuge bei Geschwindigkeitsüberschreitun eingreifen
A2 Das würde bedeuten, Autos fahren künftig nur noch so schnell, wie es die EU will.
A3 Die EU-Kommission mit Präsidentin Ursula von der Leyen betont, dabei handelt es sich erst um einen Test.
A4 Zuvor machte die EU Tempowarner zur Pflicht, die seither auch in der Schweiz vorgegeben sind.
A5 Richard Holden von der britischen Conservative Party warnt, vor einem Missbrauch des Systems
Es gab aber auch einzelne Polizeimeldungen zu Gewalt durch Protestierende. Gehört auch das dazu?
Steinbeis: Soweit Gewalt von Demonstrierenden stattgefunden hat – ich selbst habe keinerlei Gewalt erlebt und gesehen – gibt es daran nichts zu beschönigen.
In den Faziten von Polizei und Ministerpräsident wird klar: Der Parteitag konnte stattfinden, es blieb mehrheitlich friedlich. Gelebte Demokratie?
Schroeder: Verhinderungsblockaden spielten am Wochenende
selber eine minimale Rolle. Die Polizei hat in dieser Hinsicht den
Parteitag sehr gut organisiert. Die Proteste unterstreichen
zudem, dass die AfD eben keine normale Partei ist. In diesem
Sinne sind die Proteste auch enorm wichtig für Deutschland und
die demokratische Teilhabe.
Steinbeis: Im Vorfeld schien es so, als sehnten sich gewisse
Akteure, insbesondere die AfD selbst, geradezu Chaos herbei. Das
Gegenteil hat stattgefunden. Die Demonstration hat
Zehntausende Menschen mobilisiert, auch und vor allem aus der
Erfurter Stadtgesellschaft. Da ist etwas entstanden, wovon auch
westdeutsche Städte eine Menge lernen können. Die
Zivilgesellschaft ist aktiv geworden und kümmert sich um die
Demokratie, um ihre Stadt und die Menschen, die in ihr leben.
Für die Demokratie war das ein richtig guter Tag.
Die Experten
Maximilian Steinbeis ist Jurist, Journalist und Schriftsteller. Seit 2009 betreibt er den Verfassungsblog – ein internationales Forum zu Fragen des öffentlichen Rechts.
Wolfgang Schroeder ist Professor in den Politikwissenschaften am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Dabei forscht er zu politischen Systemen, Staat und Verbänden,
Parteien und Sozialpolitik.