POSTEN, TITEL, ÄMTER, EHRUNGEN   Im Laufe seiner Orientreise kam Ritter Runkel zu zahlreichen Ehren und Auszeichnungen; listet man alle nennenswerten auf, so sind es mindestens dreizehn:  Nach dem Sieg der Turniergemeinschaft von Rübenstein über die des Cavaliere di Carotti läßt der Doge von Venedig für den Ritter einen Triumphzug durch die Stadt veranstalten. Obendrein bekommt der Ritter noch den Bau seines Burgenschiffes für die Fahrt in den Orient genehmigt. Allerdings spielen dabei Hintergedanken des Dogen eine Rolle (Heft 91; Band l, 2. Heft).  Eben noch in genuesischer Gefangenschaft, gelingt den Digedags ein Schachzug, mit dem sie nicht nur ihre Freiheit wiedererlangen, sondern auch dem Ritter zu ungeahnten Ehren verhelfen. Im Jahre 1284 ist Runkel für wenige Stunden Bürgermeister von Genua. Daß er dafür wenig geeignet ist, bekommen die Kaufleute der Stadt bald spitz. Einen Vorwand, den Rübensteiner aus seiner Verantwortung zu entlassen, liefert ihnen das frischgebackene Stadtoberhaupt selbst (Heft 93; Band l, 4. Heft).  Nach der Vernichtung der Kriegsgaleere des pisanischen Kapitäns Fiasco, bei dem der Ritter zufällig in vorderster Front stand und den Schiffsführer samt Kasse gefangennahm, ist er der Held des Tages, obgleich die Fischer von Villamare dies etwas nüchterner sehen, wenn sie ironisch ausrufen: »... Hoch lebe Runkel, die größte aller Rüben!« (Heft 96; Band l, 7. Heft)  Keiner der Rübensteiner Ahnen hatte es geschafft, zum Ehrenbürger der glorreichen Republik Venedig ernannt zu werden. Aufgrund der Heldentaten von Runkel, Dig und Dag im Kampf gegen die Erzrivalen der Stadt, Genua und Pisa, ist der Doge von Venedig drauf und dran, den dreien diese Ehre zuteilwerden zu lassen. Im letzten Moment wird dies durch die Ränke des Cavaliere di Carotti verhindert. Obendrein werden  die drei Freunde der Stadt verwiesen (Heft 102; Band 2, 5. Heft). Wie die Jungfrau zum Kind kommt, so wird Runkel in Konstantinopel kaiserlicher Wagenlenker, der mit seinem Sieg oder seiner Niederlage über die Braut und damit über das Glück von Andronikos II. bestimmen soll. Für seinen - allerdings umstrittenen - Sieg wird ihm vom byzantinischen Kaiser ein Hofamt versprochen (Heft 113; Band 4, 4. Heft). Seiner bissfesten Kleidung und der Tatsache, daß sein Amtsvorgänger aufgefressen wurde, verdankt Ritter Runkel das Hofamt des kaiserlichen Lieblingskrokodilwärters. Die Aufgabe, den ungezogenen Mutawakkel zu betreuen, überfordert ihn derart, daß er sich bald den Unmut des byzantinischen Kaisers zuzieht (Heft 114; Band 4, 5. Heft).
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Heino Runkel "ANGABEN zur PERSON" Runkel von Rübenstein