Überblick weiter zurück
 BEHERRSCHUNG EINES MUSIKINSTRUMENTES:  Von seiner Stimme seien schon dreiköpfigen Drachen die Trommelfelle geplatzt, prahlt der Rübensteiner (Heft 95; Band l, 6. Heft). Sein Löwengebrüll, das er als Bediener der Thronhebemaschine beim byzantinischen Kaiser hervorbringt, läßt es den Umstehenden im Saal eiskalt den Rücken herunterlaufen (Heft 116; Band 5, l. Heft). Eventuell wird durch geeignete Röhren die Stimme des Ritters entsprechend beeinflußt, aber eindrucksvoll ist sie allemal. Auch bei dem Kampfgetümmel um Irene von Thessalonien kommt »Runkels Baßstimme« zum Einsatz, ganz sicher aber nicht singenderweise (Heft 117; Band 5, 2. Heft).  BESTEHENDE ODER EHEMALIGE ARBEITSVERHÄLTNISSE: Als Edelmann hat er es nicht nötig zu arbeiten. Seine Ahnen hätten zu Lebzeiten auch nie gearbeitet, behauptet der Ritter (Heft 127; Band 6, 6. Heft).  GELEISTETER MILITÄRDIENST (ART UND DAUER DER DIENSTZEIT): Keiner. Als Ritter war er ohnehin mit dem Kriegshandwerk vertraut, an einem Feldzug oder ähnlichem hat er nicht teilgenommen. Denn davon zu erzählen, hätte er sich bestimmt nicht entgehen lassen.  KINDERKRANKHEITEN: Darüber erfahren wir nichts.  SCHWERE ERKRANKUNGEN: Runkel ist als Kind auf eine Egge gefallen (Heft 114; Band 4, 5. Heft). Auch mit seinen Jagdausflügen hat der Rübensteiner kein Glück: Einmal biß ihn ein Dachs, ein andermal sprang ihm eine Widkatze ins Gesicht und zerkratzte ihn jämmerlich. Ein Elch hat ihn durch die Luft gewirbelt (Heft 97; Band l, 8. Heft).  BEHINDERUNGEN: keine  ALKOHOL-/NIKOTINABHÄNGIGKEIT: Nein. Der Ritter raucht nicht, konnte er auch nicht, denn die Tabakpflanze war den Europäern noch unbekannt. Aber er trinkt gern und viel Wein und Bier, von einer Abhängigkeit kann man jedoch nicht sprechen.
Heino Runkel "ANGABEN zur PERSON" Heino Runkel