HÖHERE BILDUNG:
Von einer höheren Bildung ist nichts bekannt geworden. Angesichts der bereits genannten
orthographischen Fehler und seiner schlechten Allgemeinbildung können wir ruhig vom
Fehlen einer höheren Bildung ausgehen. So versteht er nach eigener Aussage nichts von
Landwirtschaft (Heft 98; Band 2, l. Heft). Für einen Ritter gab es ganz bestimmt wichtigere
Dinge. Nach Einschätzung der Digedags hat Runkel nichts »Vernünftiges« gelernt (Heft 94;
Band l, 5. Heft).
SONSTIGE Aus- UND FORTBILDUNG:
Schwimmen. Der Ritter kann schwimmen, eine Fähigkeit, die damals nicht selbstverständlich
war. Auf der Suche nach einem Schatz steigt Runkel ohne mit der Wimper zu zucken in die
Fluten und erforscht tauchend das Wrack des »Nearchos«. Sogar mit einem ihm nicht
wohlgesonnenen Riesenkraken wird der Rübensteiner fertig (Heft 140; Band 9, l. Heft).
SPEZIALKENNTNISSE:
keine
FREMDSPRACHEN/GRAD DER BEHERRSCHUNG:
Wir wissen nicht, ob Runkel eine Fremdsprache spricht, aber er hat ohnehin keine
Schwierigkeiten, sich auf seiner weiten Reise zu verständigen. Dies wird in einem späteren
Kapitel noch näher beleuchtet.
Abgesehen von zwei Stotterern - »W-wenn's unbedingt sein muß, t-tutu ich's wirklich ...!«
nach Verärgerung des Dogen von Venedig bei der Hochzeit mit dem Meer (Heft 102; Band 2,
5. Heft) und »...L-l-laßt mich raus-schnell w-w-weg von hier - be-be-beeilt euch! ...« vor der
wildkatzenbewohnten Höhle bei der Burg des Janos Koloda (.Heft 106; Band 3, 3. Heft) - hat
er keine Schwierigkeiten, sich der deutschen Sprache zu bedienen und findet manchmal sehr
ausdrucksstarke Formulierungen oder dichtet gar zur Situation passende Verse. Und
ellenlange Raubritterflüche beherrscht er auch (Heft 113; Band 4, 4. Heft).
BEHERRSCHUNG EINES MUSIKINSTRUMENTES:
Bis auf seinen Vorsatz,während der Überfahrt von Venedig ins Morgenland das Harfenspiel
zu erlernen, wissen wir nichts von solch einer Fähigkeit. Da die Harfe durch die Digedags zu
Bruch (Heft 92; Band l, 3. Heft) und das Burgenschiff später ganz verlustig geht (Heft 102;
Band 2, 5. Heft), bleibt es wohl bei dem Versuch.
Seine Gesangsstimme dagegen nutzt er ungehemmt: Anläßlich des fünfzigsten Geburtstag
des Kapitäns Conte di Marinadi singt er mit dröhnendem Bierbaß »Hoch soll er leeeben...!«
(Heft 94; Band l, 5. Heft) Als aber sein Ständchen vor der Möhrenfelder Burg mißlingt, kann
er nur jammern: »Ach du lieber Augustin, alles ist hin!« (Heft 98; Band 2, l. Heft)