DREI PFIFFIGE BRÜDER  EINE VERSCHWORENE GEMEINSCHAFT Vortsetzung Wenn sie auch mehr von den guten Charaktereigenschaften beeindruckt sind, hübsch finden sie die beiden allemal. Mehr als an Liebe und Erotik ist den Digedags aber an Spaß und Klamauk gelegen. Oftmals gewinnen sie brenzligen Situationen eine komische Seite ab und »geben dem Affen tüchtig Zucker«. Auf der Flucht in Genua landen sie an einer Bretterwand und fliegen im hohen Bogen darüber. In dieser Situation zeigt Dag noch Humor: »Hast du den Zaun nicht gesehen?« - »Natürlich, ich wollte bloß mal sehen, was dahinter ist.« (Heft 93; Band l, 4. Heft) Auch bei ihrer Flucht aus pisanischer Gefangenschaft beweist Dag seinen Witz: Nach ihrer Landung in den Fischernetzen von Villamare und »mindestens zweiunddreißig Saltos« möchte er bei den Fischern für die schöne Zirkusvorstellung kassieren gehen (Heft 95; Band l, 6. Heft). Als sie als frischgebackene Knappen des Ritters Runkel ihre Rüstungen das erste Mal anlegen, finden sie sich in ihrer neuen Bekleidung dermaßen komisch, daß sie sich vor Lachen ausschütten (Heft 98; Band 2, l. Heft). Daß Holofernes, der Hund des Gärtners im byzantinischen Palastbezirk, bei Runkel auf Eisen beißt und dadurch mehrere Zähne verliert, belustigt Dig und Dag (Heft 113; Band 4, 4. Heft). Nach ihrer Verkleidung als Astrologen während des Aufenthaltes in Konstantinopel betiteln sie sich gegenseitig scherzhaft als »kaiserliche Hilfsastrologen im ersten Lehrjahr« (Heft 116; Band 5, l. Heft). Der marokkanische Frisör in der byzantinischen Hauptstadt ist ihnen gut bekannt, auch wegen seiner Kaiserwitze. Es ist anzunehmen, daß die Digedags bei ihm auf dem Stuhl gesessen und sich an derartigen politischen Anekdoten vergnügt haben (Heft 118; Band 5, 3. Heft). Im Lager der biologischen Waffen der Kaserne in Konstantinopel wird Dig von einer Wespe in die Nase gestochen. Das durch die Schwellung entstellte Gesicht seines Gefährten belustigt Dag gemeinerweise (Heft 122; Band 6, 1.Heft).
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Dig, Dag & Digedag "DREI PFIFFIGE BRÜDER"