DREI PFIFFIGE BRÜDER
EINE VERSCHWORENE GEMEINSCHAFT
Vortsetzung
Das durch die Schwellung entstellte Gesicht seines Gefährten belustigt Dag gemeinerweise
(Heft 122; Band 6, 1.Heft)
Im Palast des Scheichs in Basra, von dessen Schergen verfolgt, hat Dig noch einen
flotten Spruch auf den Lippen: »Es ist ein Glück, Dag, daß Hindernislauf über eine
halbe Meile unsere starke Seite ist!« (Heft 132; Band 7, 5. Heft).
Manchmal vertragen sich die Digedags auch nicht. So kommt es zum Beispiel in der
Gondelbauwerkstatt in Venedig zu einer Rauferei, nachdem Dig an Dag die
Lanzenspritze ausprobiert hat. »Aber Dag, so kenne ich dich ja gar nicht!« ruft
Dig, nachdem sich sein Gefährte nach dem kalten Guß mit einer gewissen
Berechtigung auf ihn stürzt (Heft 90; Band l, l. Heft).
Bei der Jagd nach einem Huhn auf der »Mirabella« geraten Dig und Dag in eine
lautstarke Auseinandersetzung über das Fangen von Hühnern. Als Runkel dann das
Huhn mit Brotkrumen anlockt und fängt, ärgern sie sich über die Blamage (Heft
104; Band 3, l. Heft).
Für ihr Eingreifen in die Brautwahl des byzantinischen Kaisers Andronikos erhalten
Dig und Dag auf Anweisung des Kanzlers einen Beutel Gold. Im Falle der Prinzessin
Selleria von Makkaronien sind sie also bestechlich (Heft 112; Band 4, 3. Heft).
Digedag, als mongolischer Würdenträger, läßt sich nicht korrumpieren
(Heft 141; Band 9, 2. Heft). Allerdings haben im ersten Fall die
Digedags das Wohl Suleikas im Auge, im zweiten Fall geht es darum,
Machenschaften eines korrupten Scheichs aufzudecken. An dem
Ansinnen Digedags gibt es nichts zu tadeln, bei seinen beiden
bestechlichen Gefährten können wir wegen mildernder Umstände ruhig
beide Augen zudrücken (Heft 118; Band 5, 3. Heft).
Unter ausweglosen Bedingungen schicken sich Dig und Dag in
ihr Schicksal und verschlimmern nicht durch Aufbegehren ihre Lage. So,
als sie für die Mongolen Tierhäute aufblasen und das Floß über den
Euphrat rudern müssen (Heft 131; Band 7, 3. Heft) oder als sie in
Basra gezwungen werden, Töpfe mit Türkischen Honig in den Palast des
Scheichs zu tragen (Heft 132; Band 7, 5. Heft).
Bei der Auseinandersetzung mit dem
Kuckucksberger
überhören sie die plumpen
Beleidigungen. Aber als man
ihnen mit Lanzen die Mützen
vom Kopf stößt, ist ihre
Geduld zu Ende, und sie
schlagen mit Harfen und
Fäusten zu (Heft 98; Band 2,
l. Heft).