Am 08.03.1730 starb Ferdinand Adolf von Dyherrn; sein ältester Sohn Christian Ernst von Dyherrn hatte das Lehngut bereits 1727 übernommen. Seiner ehe mit Johanne Wilhelmine von Schönfeld entsprossen 14 Kinder. Dazu brachten Kriegswirren und Wetterschäden die Goldverhältnisse  des Rittergutes Tschernitz arg in Verwirrung, so daß von Dyherrn 1747 von den haubtischen Erben wegen Schulden verklagt wurde. Ein anderer Prozeß wurde 1751 gegen ihn anhängig, beim Verkauf der Lieskauer Schenke. So starb dieser von Dyherrn am 05.03.1753 kaum 56 Jahre alt und hinterließ 5 unmündige Söhne und 5 Töchter. Die Witwe mußte große Summen Geld auf das Rittergut aufnehmen um ihren Söhnen, die als Offiziere in das Heer Friedrich des Großen eintraten, die nötigen Mittel zu geben. Erst am 13. 09.1763 nahm ihr ältester Sohn, Christian Ferdinand Wilhelm ihr die Last ab und verwaltete Tschernitz im Namen der Familie von Dyherrn. Anfang des Jahres 1770 schrieb er ein Gesuch an seinen Lehnsfürsten, 3000 Taler von der Landschaftskasse als Hypothek aufnehmen zu dürfen. Die Bitte war umsonst. Fürst Lobkowitz würdigte sie nicht einmal einer Antwort. Die Schuldenlast stieg auf 13059 Taler. Da wandte sich von Dyherrn an König Friedrich II. nach Potsdam. Der König nahm sich seiner Offiziere an. Da das Gut Tschernitz damals nur mit 9000 Taler belastet war, die von Dyherrn aber 1800 Taler brauchten, um die dringensten Schulden zu bezahlen, sollte der Landeshauptmann von Sagan, Carl Freiherr von Ketlitz, genehmigen auf das Lehngut bis 1/5 des Wertes Hypotheken aufzunehmen. Am 01.11.1781 übernahm der älterste der  derzeitigen von Dyherrn das Gut Tschernitz für 12 000 Taler und zahlte die anderen Erben aus, zumal die Brüder weit entfernt von Tschernitz bei ihren Truppenteilen standen. (Das war etwa die Zeit wo dem Oel- und Schneidermüller in Tschernitz Johann Gottfried L U C A S , 1. Ehefrau starb, Anna Elisabeth, und er seine 2. Frau Catharina Nakoinz heiratete) Am 14.10.1814 verkaufte von Goldammer das Rittergut Tschernitz für 32 000 Taler ( 1813 war es mit 20 000 Taler bewertet) und zog 1819 nach Dubraucke, das jetzt Eichwege heißt. Der neue Besitzer war Christian Friedrich August Heinze. Er verheiratete sich 1819 mit Elise Mario von Luttitz. Später ließ er den Namen Heinze fort und nannte sich nur noch von Luttitz. 1857 verkaufte von Luttitz das Rittergut Tschernitz an den Brauereibesitzer Moritz Rutschmann für 61750 Taler. Das war fast doppelt soviel wie der ursprüngliche Kaufpreis. Moritz Rutschmann konne das Gut nicht halten, sondern verkaufte es bereits 1859 für 50 000 Taler , also mit 11 750 Taler Verlust, an den einzigen Sohn des vorherigen Besitzers, Leutnant Alexander von Luttitz. Am 26.06.1863 erwarb das Rittergut Tschernitz die Witwe Auguste Conoordie Papperitz geb. Schüssler aus Dreden für 85 000 Taler. Wieder ein Gewinn 35 000 Taler für von Luttitz. Aber bereits nach einem Vierteljahr , am 04.10.1863 , verkaufte sie es ,mit Verlust von 5 000 Taler an den Rittergutsbesitzer Gustav Eduard Leutritz zu Hermsdorf. Auch dieser behielt es  nicht länger als 4 Monate und am 05.02.1864 erwarb es zum dritten Male Leutnant Alexander von Luttitz für 45 000 Taler , so daß 35 000 Taler für den Verkäufer ausfielen . Am 26.06.1865 erwarb es der Rentier Carl Friedrich Findeisen für 69 000 Taler; wieder ein Gewinn für Luttitz von 24 000 Taler, innerhalb eines Jahres.  
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Und so wechselte das Rittergut Tschernitz bis zum Jahre 1900 noch 8 Mal den Besitzer.
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